Süß und bitter, wach und benebelt - diese neue wöchentliche Kolumne von Elisa David ist ein Espresso Martini in Times New Roman. Denn wer will seinen Sonntag schon mit einem einfachen Espresso starten - oder schlechter Lektüre?
In einer Video-Dokumentation interviewt das ZDF einen der 28 Straftäter, die nach Afghanistan abgeschoben wurden. Seine vermeintliche Notlage wird bemitleidet. Seine Geschichte wird nicht kritisch überprüft - schließlich liefert man einen unglaublichen Satz.
Nachdem Martin Sellner einer Festnahme am Freitag noch entgehen konnte, wurde der Österreicher am Samstag gleich zweimal festgesetzt: In der Schweiz wurde ein Einreiseverbot verhängt und er über den Bodensee zurück nach Deutschland geschickt – wo bereits Bundespolizisten auf ihn warteten.
Mein Urgroßvater Oswald Behrens war ein talentierter Komponist, dessen Leben und Werk durch die Nazis zerstört wurden. 1943 wurde er in Auschwitz ermordet. Trotz der Verfolgung schuf er weiterhin Musik, bis ihm diese Möglichkeit genommen wurde.
Weil eine Ärztin 21 Minderjährige geschlechtsumwandelnd therapiert haben soll, hat der texanische Generalstaatsanwalt jetzt Klage erhoben. In Texas gibt es ein Gesetz, das derartige Eingriffe verbietet – die Ärztin soll die Therapien durch gefälschte Buchhaltung verschleiert haben.
Seit nunmehr zwei Jahren regiert in Stockholm eine liberal-konservative Minderheitsregierung unter Duldung der rechten Schwedendemokraten, sie sollte einen Wandel bringen, gerade auch bei der Bandenkriminalität. Dennoch sieht die Bilanz eher ernüchternd aus.
Hunderte Mieter verlieren wahrscheinlich ab dem 1. November ihre Wohnung, weil wegen eines neuen Pop-up-Radwegs in Berlin-Charlottenburg der Brandschutz nicht gewährleistet ist. Der 2020 eingerichtete Radweg blockiert einen Feuerwehrzugang.
Amerikanische Juden sind laut einer neuen Umfrage mehr besorgt über den Antisemitismus in den Reihen von Kamala Harris' Demokraten als bei Trumps Republikanern – obwohl der mitunter medial als der nächste Hitler dämonisiert wird. Hintergrund ist vor allem der israelfeindliche und antisemitische Kurs von Teilen der Demokraten.
Wegen unlauterer Maskendeals sieht sich das Bundesgesundheitsministerium mit Vergleichsverfahren konfrontiert, die die Behörde 2,3 Milliarden Euro kosten könnten. Dazu kommen die Anwaltskosten – finanziert durch den Steuerzahler. Die belaufen sich derzeit bereits auf 73 Millionen Euro.