Vor Attentat
Trump-Kampagne forderte mehrfach Erhöhung der Sicherheitsmittel – Secret Service lehnte ab
Der Secret Service musste einräumen, dass er mehrmalige Nachfragen von Trumps Team zur Freigabe von zusätzlichen Bundesmitteln zur Erhöhung der Sicherheit des ehemaligen US-Präsidenten abgelehnt hatte. Vorher behauptete man das Gegenteil.
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Der Secret Service musste am Samstag einräumen, dass er mehrmalige Nachfragen von Trumps Team zur Freigabe von zusätzlichen Bundesmitteln zur Erhöhung der Sicherheit des ehemaligen US-Präsidenten abgelehnt hatte, das berichtet die Washington Post.
Kurz nachdem ein Schütze am vergangenen Wochenende von einem nahegelegenen Lagerhausdach auf Trump geschossen hatte, während dieser bei einer Kundgebung in Butler, Pennsylvania, sprach, sah sich der Secret Service mit entsprechenden Vorwürfen von Republikanern und anonymen Strafverfolgungsbeamten konfrontiert.
Der Secret Service behauptete jedoch schlicht, dass es die Anfragen nach erhöhtem Sicherheitsschutz nie gegeben hätte. „Es gibt eine unwahre Behauptung, dass ein Mitglied des Teams des ehemaligen Präsidenten zusätzliche Ressourcen angefordert hat und dass diese zurückgewiesen wurden“, so Anthony Guglielmi, ein Sprecher des Secret Service, ein Tag nach dem Attentat. Alejandro N. Mayorkas, der Sekretär des Heimatschutzministeriums, erklärte diese Vorwürfe für „unverantwortlich“ und „eindeutig falsch“.
Nun muss der Secret Service jedoch zurückrudern. Guglielmi machte deutlich, dass das Team von Trump doch mehrfach darum gebeten habe, die Sicherheitsmittel für Trump zu erhöhen. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen, die anonym bleiben wollten, da sie nicht befugt waren, öffentlich zu sprechen, bestätigten, dass die Trump-Kampagne während der gesamten Zeit, in der Trump nicht im Amt war, nach zusätzlichen Ressourcen gefragt hatte, so Guglielmi.
Speziell die Veranstaltung in Butler habe die Bitte nach zusätzlichen Mitteln für Trumps Sicherheit jedoch nicht betroffen. Vor dieser Veranstaltung hätte man die Sicherheitsmaßnahmen ohnehin hochgefahren, da man Hinweise auf ein möglicherweise geplantes Mordkomplott aus dem Iran erhalten habe.
Die Kritik am Secret Service dürfte nach diesem Eingeständnis noch lauter werden. Am Montag ist die Direktorin des Secret Service Kimberly A. Cheatle bei Ausschuss für Aufsicht und Rechenschaftspflicht des Repräsentantenhauses vorgeladen. Beklagt wird vor allem die Intransparenz der Behörde. Der Secret Service war für kritische Nachfragen zu seiner Arbeit faktisch nicht erreichbar. Während andere Strafverfolgungsbehörden einige Stunden nach der Tat eine Pressekonferenz abhielten, war der Secret Service für Nachfragen der Presse nicht erreichbar.


Die entscheidende Frage ist, warum der Secret Service über eine Stunde nichts gegen den Attentäter unternahm. Trump wäre gut beraten, sich nicht mehr auf den Secret Service zu verlassen.
Würde Frau F. mehr Sicherheitsleistungen für einen Herrn Höcke, eine Frau Weidel usw. genehmigen?
Darf ein Kabarettist „Oh, Scheiße, warum war es nur das Ohr“ so locker sagen. Ist das noch abgedeckt durch die Meinungsfreiheit?
Ein ganz geheimer Service ist für Nachfragen der Presse nicht erreichbar. Logisch!
Der Attentäter verbrachte vor der Schussabgabe etwa 40 Minuten auf dem Dach. Er wurde mehrfach gesehen und auch persönlich erkannt. Die lokale Polizei wurde informiert.
Achtzig Sekunden, bevor er feuerte, stieg ein Polizeibeamter auf das Dach des Gebäudes, das der Schütze als Stellung ausgewählt hatte. Er sah den Schützen, sprang von einer Leiter wieder ab und… unternahm nichts. Wie kann das sein ?
Achtzig Sekunden sind eine Ewigkeit.
Woher wusste der Attentäter, das ausgerechnet jenes Dach nicht observiert wurde, obwohl im Gebäude darunter der Secret Service seine Fahrzeuge abgestellt hatte ?
Dorthin hätte der Polizeibeamte sich wenden können.
Nichts.
Ließ es der Secret Service, vertreten durch Mrs. Cheatle, darauf ankommen ?
Das Sniper-Team des Secret-Service hätte den Amateur lange vorher sehen müssen, spätestens aber, als er anlegte.
War es ein Mord-Komplott der Democrats, für die Joe Biden steht ?
War der Nerd-Attentäter, ein nützlicher Idiot ?
Auf wessen Anweisung handelt der Service? … Soll das nächste Attentat wohl sitzen?
Er sollte sich auf private Dienste verlassen! Geld genug dürfte dasein.
Nach den Wahlen sollten Köpfe rollen!
In diesem Zusammenhang ist Alejandro N. Mayorkas Minister (Secretary) und nicht Sekretär.