Härtere Strafen
Bestimmte Äußerungen gegen Politiker als „Gewalt“? Ampel stellt umstrittenes Gesetz vor
Ein neuer Gesetzesentwurf der Ampel will bestimmte Meinungsäußerungen gegen Politiker, Journalisten sowie Menschen, die sich „im Themenfeld Flucht und Asyl“ engagieren, als strafbare „Gewalt“ einstufen. Begründet wird das Gesetz mit dem „großen Ausmaß an Hass und Hetze“.
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Im Bundestag wurde am Donnerstagabend über ein neues Gesetz der Ampel-Koalition debattiert, das den Schutz von Politikern und Einsatzkräften verbessern soll. Justizminister Marco Buschmann (FDP) stellte den Gesetzentwurf vor. Er ist Teil des kürzlich vorgestellten „Sicherheitspakets“ der Ampel. Ein zentraler und umstrittener Aspekt des Entwurfs betrifft die mögliche Einstufung bestimmter Meinungsäußerungen als strafrechtlich relevant.
In der vergangenen Woche hatte das Bundeskabinett den Gesetzesentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuches beschlossen. Ziel ist es, Angriffe auf solche Personengruppen „besser strafrechtlich zu erfassen“, so FDP-Justizminister Marco Buschmann. „Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften sowie von dem Gemeinwohl dienenden Tätigkeiten“, heißt der Gesetzentwurf.
Härter bestraft werden soll laut Buschmann künftig auch Gewalt, „deren Sozialschädlichkeit über die Schädigung des Opfers hinausgeht“. Gemeint sind damit Taten, die Menschen davon abhalten sollen, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Künftig sollen bei der Strafzumessung auch Auswirkungen berücksichtigt werden, „die geeignet sind, eine dem Gemeinwohl dienende Tätigkeit nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen“, heißt es in Gesetzentwurf. Gerichte und Ermittlungsbehörden sollen „für die Bedeutung solcher außertatbestandlichen Rechtsfolgen sensibilisiert werden.“
Jedoch geht der Gesetzentwurf noch deutlich weiter: So könnten auch gewissen Meinungsäußerungen künftig als strafwürdig eingestuft werden, wenn sie sich gegen Personen richten, „deren Tätigkeit für das demokratische Gemeinwesen und den Rechts- und Sozialstaat von zentraler Bedeutung sind“. Die Rede ist von „Angriffen sowohl physischer als auch psychischer Natur“. Zu diesem besonders geschützten Personenkreis sollen neben Politikern und Rettungskräften auch Ärzte, Journalisten sowie Menschen zählen, die sich „im Themenfeld Flucht und Asyl“ engagieren.
Auch heißt es, dass Politiker künftig vor „Bedrohungen und Beleidigungen“ geschützt werden sollen, die ihre „Handlungs- und Entschließungsfreiheit“ beeinträchtigen könnten. Dafür soll ein „gedeihliches Miteinander in der Gesellschaft“ erreicht werden. Begründet wird das Gesetz mit dem „großen Ausmaß an Hass und Hetze“.
Seit wann ist öffentliche Erwähnung von Fakten denn Gewalt?
Soso, Herr Buschmann also, auch ein FDP Mitglied. Diese Partei bemüht sich redlich verbrannte Erde zu hinterlassen bevor sie in der Versenkung verschwindet. Freiheitlich ist auch Hr. Lindner: Er nimmt sich die Freiheit eben mal das Grundgesetz zu kippen und für den Steuerzahler neue Schulden in Milliardenhöhe aufzunehmen, nicht zu fassen. Es geht immer schneller bergab, jeder der versucht auf die Bremse zu treten wird kriminalisiert…..wer kann, verlässt das Land
Da kommt mir doch direkt eine Frage in den Sinn…
Kommt dieses Gesetz auch zur Anwendung, wenn ein Antifant o.ä. einen AfD-Politiker beleidigt, bzw. mit Hass und Hetze überschüttet? Denn das sind m. M. nach die größten Hetzer weit und breit.
Wie sagte Tacitus: „Je korrupter ein Staat, desto vielfacher seine Gesetze.“
Selbstkritik ist diesen Individuen völlig fremd. Anstatt nach der Ursache zu fragen, verlangt das akausale Weltbild der Politszene die Abschaffung der Wirkung eigener Politik, wenn sie nicht aus Jubel besteht. This is a sick world…
Was sind das alles für Weicheier in der Politik.Werden sie kritisiert fangen sie sofort an zu jammern!!!
Einfach nur erbärmlich!!!
Das wird dann der Todesstoß der FDP…