Berlin
Hausverbote, Stacheldraht, Notruf-App: Berliner Freibäder erhöhen erneut Sicherheitsmaßnahmen
Die Berliner Behörden greifen zu drastischen Maßnahmen: Nachdem mehrheitlich junge Männer mit Migrationshintergrund die Freibäder in den letzten Jahren in regelrechte Kampfzonen verwandelt hatten, kommen nun Stacheldrahtzäune, erweiterte Hausverbote und Videoüberwachung.
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Das Land Berlin hat anlässlich der Badesaison drastische Maßnahmen ergriffen. Grund sind Massenschlägereien, sexuellen Übergriffe und Randale, die sich in den letzten Jahren in den Freibädern ereignet hatten – und mehrheitlich von jungen Männern mit Migrationshintergrund ausgingen.
Die einst idyllischen Orte der Erholung gleichen nun eher Hochsicherheitstrakten: Stadtverwaltung und Berliner Bäder-Betriebe (BBB) setzen in diesem Jahr unter anderem auf erhöhte und verstärkte Zäune und Videoüberwachung. So wurde laut Bild am Sommerbad Wilmersdorf und in Teilen des Sommerbads Kreuzberg Stacheldraht angebracht, um unerlaubtes Eindringen zu verhindern.
Zudem seien an den Freibädern Kreuzberg, Neukölln, Am Insulaner und Mariendorf die Zäune von zwei auf drei Meter erhöht worden. An den Eingängen der Freibäder in Neukölln, Kreuzberg, Pankow und Am Insulaner wurde eine Videoüberwachung eingeführt.
Neben der physischen Absicherung wurden auch administrative Maßnahmen verstärkt. Jeder Besucher ab 14 Jahren muss beim Eintritt einen Personalausweis vorweisen – Taschenkontrollen inklusive. Die Kontrollen sollen im Falle von Regelverstößen die Durchsetzung von Hausverboten erleichtern, heißt es.
Dabei hat sich auch die allgemeine Handhabung mit Hausverboten geändert: „Ein schriftlich erteiltes Hausverbot wird durch die BBB in einer digitalen Liste dokumentiert und gilt seit Beginn der Badesaison 2024 für alle Bäder der BBB“, heißt es in der Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Abgeordneten Alexander Freier-Winterwerb und Marcel Hopp.
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Außerdem wurde in den Sommerbädern Pankow und Neukölln versuchsweise die Notruf-App „SafeNow“ eingeführt. „Mit der App können bei Gefahr mit dem Handy Helferinnen und Helfer aus dem unmittelbaren Umfeld alarmiert werden“, erläutert der Senat.
Änderungen gibt es auch beim Ticketverkauf: „In diesem Sommer sind erstmals alle Arten von Tickets im Online-Shop erhältlich“, erklärt der Senat. Die Tickets werden personalisiert und sind nicht mehr übertragbar. In fünf ausgewählten „digitalen Pilotbädern“ – Pankow, Neukölln, Kreuzberg, am Insulaner und Humboldthain – setzen die BBB in der Hochsaison nahezu vollständig auf Online-Tickets.
Hach, waren das noch Zeiten, als man seine Kinder gefahrlos über Stunden allein ins Freibad gehen lassen konnte und die auch gesund zurück kamen. Jetzt ähneln Freibäder Hochsicherheitstrakten. Wahrlich sehr einladend.
Was bedeuten alle diese Maßnahmen? Sie bedeuten, dass wir unser ehemals freies Leben einschränken, um uns vor dem unzivilisierten bis kriminellen Verhalten von Leuten zu schützen, die unsere Politiker unkontrolliert ins Land lassen. Öffentliche Plätze werden mit Poldern abgeriegelt, die Polizeipräsenz wird verstärkt, sofern Personal vorhanden ist. Das Volk wurde nicht gefragt, ob wir das wollen.
Den Berlinern scheint das zu gefallen, sonst hätte sie schon eine Demo losgetreten.
Notruf-App im Wasser ? Find ich gut ! 🙂
Schriftliches Hausverbot ?
Bademeister : „Ich erteile Ihnen fünf hiermit ein Hausverbot. Kommen Sie zur Identitätsfeststellung mal mit in’s Büro.“
Ich sach nix mehr.
Wachtürme, Freibadschutztruppen mit Sturmgewehren, Minen und Selbstschußanlagen fehlen noch.
Wozu ist die deutsche Politik eigentlich mit den Asow Brigaden
der Ukraine befreundet, wenn man die nicht einmal bitten kann
in den Berliner Freibädern mal kurz aufzuräumen. Wenn Faeser
mit deren Chefs schon den Prosekko schlürft, kann die da doch
mal anrufen.
Sorry, aber das ist alles nur noch lachhaft. Was soll man dazu noch schreiben?